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2023 – In Kurzform

Frohes Neues Jahr! Vielleicht liegt es daran, dass ich älter werde, doch gefühlt flog dieses Jahr nur so vorbei. Die Zeit rennt und so kann man schnell übersehen, was eigentlich alles passiert ist. Ich möchte dir einen kleinen Überblick über das geben, was Gott in meinem Leben im vergangenen Jahr getan hat.




Erwählt um zu Gehen

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich euch. Ich habe euch dazu bestimmt, dass ihr losgeht und Frucht bringt – Frucht, die Bestand hat. Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um irgendetwas bittet, wird er es euch geben. Johannes 15,16 NeÜ

Nicht wir haben Gott erwählt, sondern Er hat uns erwählt. Diese Wahrheit gibt mir viel Frieden. Gott hat mich–einen gebrochenen und sündigen Mann–mit meinen Gaben und Unfähigkeiten ausgewählt. Und Er hat mich berufen, zu GEHEN und bleibende Frucht zu BRINGEN. Das ist Gottes Berufung für mich (und nicht nur mich … sondern alle die an Jesus glauben). Wir sollen hingehen und Frucht bringen. Wir sollen unseren Glauben nicht für uns behalten, sondern hingehen und unsere Hoffnung mit jedem teilen. Dazu hat Gott dich ausgewählt. Das ist der Grund, warum Er sich dir gezeigt hat. Dass du hingehst und es mit jedem teilst. Wie sieht das für dich 2024 aus? Wohin wirst du gehen? Wer sind deine Menschen? Wie wirst du es ihnen erzählen?



Weihnachten und Neujahr

Es ist nie einfach weit weg von Freunden und Familie zu leben, doch es erscheint mir an Weihnachten immer besonders schwer. Nichtsdestotrotz hatten wir ein paar echt schöne Tage, um die Geburt unseres Retters, dem Messias, dem Christus, zu feiern. In Lopit gehen die Menschen von Haus zu Haus, essen viel gutes Essen (vor allem Fleisch) und sitzen, entspannen und quatschen. Und so sind auch wir mitgegangen und haben mit unseren Brüdern und Schwestern gefeiert. Es war eine tolle Zeit! An einem Tag haben wir auch als Team gefeiert und ich durfte meine Familie und ein paar Freunde zu Hause anrufen. An Sylvester sind wir alle zu einer deutschen Familie zwei Dörfer weiter gelaufen. Wir hatten einen schönen Abend zusammen mit unseren unterschiedlichen Kulturen: Cheesecake, Oliebollen und Kinderpunsch.




23 Hochs und Tiefs



1. Ein Soldat im Ruhestand erzählte mir in Tränen seine Lebensgeschichte. Ich durfte mit ihm die Hoffnung in Jesus teilen und für ihn beten. (Januar, Torit)





2. Ich war den Großteil des Januars krank, durfte so aber die Liebe Christi durch meine Gemeinde erleben: Freunde kamen und beteten für mich, riefen mich an und fragten wie es mir geht. (Januar, Torit)




3. Ich habe zum ersten Mal in Juba Arabisch gepredigt. (März, Torit)




4. Wir hatten eine tolle Visionsreise zu einem anderen Stamm (Laarim). Ich lernte viel über mich, Gott, Mission und den Südsudan. Mein Highlight: 3 Tage mit einer lokalen Familie wohnen. (März, Laarim)




5. Am Ostermorgen organisierte ich ein Sonnen-aufgangsgebet. Ich mag die Symbolik der aufgehenden Sonne als Bild der Auferstehung Christi (von der Dunkelheit ins Licht). Viele kamen und viele Nachbarn sahen zu. (April, Torit)




6. Ich durfte meine Freundin in Tansania besuchen und eine andere Seite Afrikas sehen. (April, Tansania)




7. Mit der Zeit lernte ich immer mehr Mechaniker-fähigkeiten: Autos und Motorräder reparieren. Ich habe sogar ein Motorrad selbst repariert. (Mai, Torit)




8. Unsere Teenager wollte evangelisieren. Es war so ermutigend mit ihnen von Haus zu Haus zu gehen und zu hören, wie sie die Gute Nachricht teilen. (Juni, Torit)




9. Ich half einem Freund beim Erdnussanbau. Es war harte Arbeit, doch auch eine Menge Spaß. Leider gab es dieses Jahr keinen Regen, und so gab es keine Ernte. (Juni, Lopit)




10. Meine Gemeinde sandte mich als ihr Missionar nach Lopit aus. Was für ein Bild: eine afrikanische Gemeinde sendet einen weißen Missionar. (Juli, Torit)




11. Wir haben uns verlobt! Nach einer tollen gemeinsamen Zeit in Deutschland und den Niederlanden fragte ich sie DIE Frage. Und sie sagte JA!! Wir sind dankbar, dass die Zeit des Wartens bald ein Ende hat. (Juli, Deutschland)




12. Zusammen mit einem Arbeitskollegen haben wir verschiedene Instandhaltungsjobs gemacht. Ich lernte viel und wir hatten eine geniale Zeit! (August, Lopit, Laarim)




13. Ich bin endlich nach Lopit gezogen. Es war aufregend und überfordernd, viel Spaß aber sehr hart. (September, Lopit)




14. Ich brachte einen verletzten Mann mit dem Motorrad ins Krankenhaus. Die Straße war herausfordernd, doch dort angekommen, wurde ich von einem kenianischen Ladenbesitzer zum Essen eingeladen. (September, Lopit)




15. Meine Schwester besuchte mich. Nach einem schönen Urlaub in Kenia, durfte sie mein Zuhause im Südsudan sehen und schmecken. (Oktober, Kenia, Südsudan)




16. Regen! Dieses Jahr war unfassbar trocken. Menschen litten. Doch endlich, Gott versorgte uns mit gutem Regen und rettete einen Großteil der Ernte. (Oktober, Lopit)




17. Wir fingen an uns als Gemeinden monatlich zusammen zum Gottesdienst zu treffen. Beim ersten Mal regnete es aus Kübeln, und so saßen wir alle zusammen in meinem kleinen Tukul (Sitzhütte)–45 Menschen. (November, Lopit)




18. Ich lernte, wie man Körbe und Hüte aus Palmblättern flechtet–ein lokales Handwerk. Das half mir viele Beziehungen zu bauen. (November, Lopit)




19. Ich genoss viele gute Abende mit meinen Nachbarn; quatschen, essen und Radio hören. Besonders als ich für eine Woche allein im Dorf war. (November, Lopit)

20. Wir machen ein theologisches Training (T.E.E.) mit zwei lokalen Gemeindeleitern. Es ist so ermutigend zu sehen, wie sie wachsen und Freude an Glaube und Gemeinde haben. (November, Lopit)




21. Ich durfte mit zwei Jungs auf einen Berg wandern, um das Dorf von oben zu sehen. Eine tolle Wanderung und gute Zeit mit den Jungs. (Dezember, Lopit)




22. Harter Morgen. Eine Ratte aß mein Brot, eine tote Schlange in der Rattenfalle, von Wespen in der Dusche gestochen und Moskitos auf der Toilette. Dorfleben ist eben nicht immer leicht! (Dezember, Lopit)




23. Die Deutschen! Eine deutsche Familie lebt 12 km weg von mir. Sie waren eine riesen Ermutigung und Segen für mich und eine Art Zuhause weg von Zuhause. (Dezember, Lopit)



Es war ein geniales Jahr. Gott hat viel getan und ich bin dankbar hier zu sein. Und ich freue mich auf das neue Jahr. Es wird viele aufregende Veränderungen bringen und mit Sicherheit auch viele Herausforderungen. Doch in all dem Neuen und Unspektakulären, Aufregenden und Gewöhnlichen, Schönen und Schweren, können wir wissen, dass Gott uns Nahe ist. Er ist unsere Konstante, der sich nicht-ändernde Gott–der Selbe gestern, heute und für immer.


Möge Gott dich segnen in diesem Jahr und mögest du Ihn nicht vergessen, sondern täglich anbeten,


Matze
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Dank:

- Dass ich meine Zeitschrift fertig machen und drucken durfte. Ich bekam schon viel gutes Feedback.

- Wie Gott seine Gemeinde unter den Lopit baut–für geistliches Wachstum, neue Bibelarbeiten und unsere Kinderstunde.

- Dass ich wieder fit bin und viel körperlich Arbeiten darf.

- Für gute Ideen im Bereich Medien und eine starke Vision.

Bitte:

- Für die Lopit. Obwohlk die Gemeinden wachsen, der Weg ist weit, die Arbeiter sind wenige und die kulturellen Anfeindungen sind stark.

- Für mehr Arbeiter, die uns in unserer Arbeit unterstützen–egal ob Einheimische oder Ausländer.

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